Vermeidung von Wolfsschäden

Die Heinz Sielmann Stiftung hat sich bereit erklärt, Vorsorgemaßnahmen zum Vermeiden von Wolfsschäden bei Haltern von Schafen, Ziegen und Gatterwild zu unterstützen.

Die Extra-Förderung der Heinz Sielmann Stiftung in Höhe von 20 Prozent gilt zusätzlich zur staatlichen Förderung für jene Präventionsmaßnahmen.

Diese hatte der Freistaat Sachsen im Februar 2015 von 60 auf 80 Prozent erhöht und das Fördergebiet für Nutztier-Schutzmaßnahmen gegen Wolfsübergriffe auf ganz Sachsen ausgedehnt.

 

Was bekomme ich gefördert?

  • Anschaffung von Elektrozäunen und Flatterbändern
  • Anschaffung von Herdenschutzhunden
  • Installation von Unterwühlschutz bei Wildgattern

Diese Präventionsmaßnahmen sind Voraussetzung für einen Schadensausgleich, falls es trotz Vorsorgemaßnahmen zu Wolfsübergriffen kommt.

 

Achtung! Gefördert werden die tatsächlichen Nettobeträge! Die Mehrwertsteuer ist in beiden Förderfällen nicht förderfähig! Nicht vorsteuerabzugsberechtigte Tierhalter tragen diese also zusätzlich zum Eigenanteil!

Wo beantrage ich die zusätzlichen Fördermittel?

Die zusätzlichen Fördermittel beantragen Sie per Post beim sächsischen Partner der Heinz Sielmann Stiftung:

 

Telefon: 03504 629 660
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Voraussetzung für Fördermittel der Heinz Sielmann Stiftung

  • Positiver Bescheid des Landesamtes für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie über den Erhalt staatlicher Förderung für Wolfspräventionsmaßnahmen.
  • Mit dem Bescheid wird der Nutztierhalter über die Möglichkeit der zusätzlichen Sielmann - Stiftung- Fördermittel informiert.
  • Der beigefügte Antrag muss per Post an folgende Adresse gesandt werden:
Telefon: 03504 629 660
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Rechtsgrundlagen

Förderrichtlinie Natürliches Erbe | RL NE/2014