Wildtiere und Fundtiere

Hin und wieder kann es vorkommen, dass einem beim Spaziergang in der Natur ein vermeintlich elternloses Tier 'über den Weg läuft'.

Tierische Untermieter hingegen können sich ab und an bei Abriss- oder Sanierungsvorhaben von Gebäuden einstellen.

Sind in beiden Fällen Regelungen des Artenschutzes berührt, ist Umsicht angesagt! Was zu beachten ist, haben wir auf diesen Seiten für Sie zusammen gestellt.

 

 

 

Tiere im Herbst: der Igel

  • Igel sind im Herbst, insbesondere im Zeitraum von Mitte Oktober bis Anfang November, auf der Suche nach geeigneten Überwinterungsquartieren. Igel sind nachtaktiv und suchen während der Dämmerungs- und Nachtzeit potentielle Überwinterungsquartiere oder Tagesverstecke auf.
  • Größere Laubhaufen stellen dabei potentielle Überwinterungsmöglichkeiten für Igel  sowie andere Kleinsäuger und Insekten dar. Die Laubhäufen sollten, wo möglich, bis zum Frühjahr belassen werden.
  • Ist eine Beseitigung von Laubhäufen vorgesehen, sollten folgende Aspekte beachtet werden:
    • Die Laubhäufen sollten nach dem Zusammenrechen möglichst schnell abtransportiert werden und nicht über  Nacht oder gar mehrere Tage liegen bleiben, so dass ein „Einquartieren“ von Igeln vermieden wird.
    • In jedem Fall muss vor dem Einsatz von Laubsaugern und /oder Laubhäckslern ausgeschlossen werden, dass sich Igel (oder andere Kleinsäuger) im Laubhaufen befinden, da die Gefahr besteht diese beim Saug- und Häckselvorgang zu verletzten oder gar zu töten.
  • Der Igel ist eine besonders geschützte Art. Nach § 44 Abs. 1  Nr. 1 u.3 BNatschG in Verbindung mit § 7 Abs. 2 Nr. 13 BNatschG  ist es verboten wildlebende Tierarten zu verletzen oder zu töten.




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